Sonntags_Morgens

Seelenbrüder

Wir gehen den langen Weg vom Fohlen bis zum Partner Pferd

 

wirgehen , leben, trainieren und spielen zusammen. Es heißt auch, dass ich mich um die Tiere selbst kümmere, ihnen ihr Futter selber anrichte, selber bringe, Gras für sie mähe, ihre Boxen sauber mache, mit ihnen zusammen bin, während der Hund um sie herum läuft, die Vögel zwitschern, draußen am Platz andere Pferde vorbei gehen,....

All die ganzen kleinen Dinge sind wichtig für mich, denn dabei sehen wir in uns hinein, sehen wie es uns geht, wo es heute grade hapert oder wo das Bedürfnis nach Nähe ist.

Ja auch das ist für mich wichtig, mit meinen Hengsten schmusen zu können, umgedreht ist es auch den Tieren wichtig, mir einfach so mal ihren Kopf unter die Arme stecken zu können und zu fühlen: ja, wir sind jetzt zu hause, Frauchen hört uns zu. Und nur so im ganz normalen Alltagsleben kann ich auch sehen ob es

ihnen gut geht, was sie möchten , was sie brauchen und woran wir üben sollten. Auch wenn es nur das vorsichtige annähern an den Kopf und die Ohren ist, weil ich weiß das sie in ihrem Lebensabschnitt zuvor unpfleglich behandelt wurden und nun erst mal Vertrauen aufbauen müssen.

Hierbei reicht es mir dann schon, wenn der kleine zweijährige einfach stehen bleibt, meine Hand an seinem Kopf liegen lässt und kaut. So mal eben zwischen durch..... Während unser Sary auf dem Platz wartet bis der Kleine geübt hat was er soll, um dann wieder mit ihm zu spielen, oder aber selber etwas für seine Entwicklung zu tun...

Auf diese Weise arbeite ich sehr eng mit den Tieren zusammen. Das ist für Gäste natürlich nur im kleinen Rahmen erlebbar. Daher arbeiten wir bei uns auch nur mit wenigen Gastpferden und deren Menschen. Es geht um Sehen, um Verstehen, miteinander zu agieren und das finden eigener Wege.

Wobeies mir völlig egal ist, was wir miteinander machen. Unser Ziel ist die Einheit in Partnerschaft und Freundschaft. Wie so eine Partnerschaft ausschaut, liegt aus meiner Sicht an den Charakteren, dem was das Pferde/Mensch Paar jeweils bisher erlebte, und in welchen Situationen sie derzeit leben.

Eins ist jedoch gewiss: keine dieser Verbindungen ist wie die andere und kann es auch nie sein. Denn wie wir alle eins sind und doch so verschieden, so sind es auch die Tiere und ihre Verbindungen mit ihren Menschen.

Über die Spiele im Gelassenheitstraining, Spaziergänge und Bodenarbeit bilden wir die jungen Pferde von Anfang an mit aus. Es gibt so vieles, was der Mensch mit seinem jungen Pferd verstehen und zu händeln lernen muss. Es gibt nichts schöneres, als so zusammen zuwachsen. Das Reiten kommt erst ganz zum Schluss. Vorab gibt es so vieles anderes zu tun, dass einem das spätere Leben

um vieles erleichtern kann.


EineVertrauensbasis wächst durch gemeinsame Unternehmungen. Was z.B. immer

Spaß macht, ist wenn ein Pferd seinen Menschen tragen und unter dem Sattel mit seinem Menschen gerne arbeiten möchte. Das ist nicht selbstverständlich. Von daher lege ich sehr großen Wert darauf, dieses Ziel als Grundlegende Basis zu erreichen.

Wie wichtig das ist, sehe ich täglich an unserem Pony, welches eben dies nie gelernt hat. Er ist toll und ich würde ihn um nichts in der Welt hergeben. Denn auch er ist ein super Lehrer, für die jungen Pferde ebenso wie für uns Zweibeiner. Aber es ist auch sehr aufwendig einem solchen Pferd gerecht zu werden und seine Bedürfnisse ausgewogen zu erfüllen.

Daherbiete ich Dir an:

Lerne mit Deinem Pferd eins zu sein, Dich zu erkennen, Dein Pferd als Freund zu verstehen, ihm zu zuhören und mit ihm Spaß und Freude an Eurer gemeinsamen Entwicklung zu haben.

Für mich gibt es keine Problempferde, nur Herausforderungen in Sachen Verständigung und Kommunikation untereinander. Uns ist es wichtig Freundschaft und Vertrauen aufzubauen aber auch Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, damit eine richtige Verständigung zwischen dem Pferd und seinem Menschen entstehen kann. Es ist mir eine der wichtigsten Voraussetzungen das Vertrauen als Basis einer Partnerschaft zu spüren und zu stärken. Dazu muss man immer seinen eigenen Weg finden und die Liebe des Pferdes für sich gewinnen, sodass das Pferd gerne mit seinen Menschen geht. Man muss ihm zuhören, wie es sich ausdrückt. Was nicht bedeutet, das es besonders sicher und liebevoll ist, seinem Pferd keine Grenzen zu setzen .

MeinAngebot beinhaltet:

  • Unterricht in Freizeit-orientierten-Westernreiten, angelehnt an das Horsewomanship basierend auf Körpersprache und natürlichem Umgang, was einen Zügel unabhängiger Sitz ermöglicht sowie ein agieren aus der eigenen, inneren Mitte heraus

  • Gleichgewichtstraining

  • Gelassenheitstraining

  • Balance und turnen auf dem Pferde

Wir arbeiten mit der natürlicher Kommunikation und Körpersprache der Pferde, Western orientiert und mit Pferden die Freizeitpartner werden möchten. Ich kann auf eine über 40 Jährige Erfahrung mit Pferden zurückblicken, besonders mit meinem Hengst Champagne bei Aquilar, Branderub und Uschka

Wolf,...

Seinen Tod verarbeitete ich unter anderem mit der Reittherapieausbildung am Pirt. Mit Sary gehe ich in der alt-kalifornischen Richtung weiter und Horse Aqilliti macht ihm auch riesen Freude.

 

Gern komme ich auf Wunsch in die Ställe. Wir bereiten aber ebenso gern auch Trainingspferdeboxen und Gästezimmer auf unserem Hof vor.

 Firmenausflug

immer_im_Herzen

 Sitzprobe

 vor unserem Tor

 Champagne